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Ganzkörper-Check-up: Ohne Strahlenbelastung im offenen MRT!

Der Ganzkörper-Check-up für € 990,-

beinhaltet folgende Einzeluntersuchungen:

  • MRT Kopf (Schädel) € 270,-  –> hier
  • MRT Oberbauch (Abdomen) € 290,-  –> hier
  • MRT Unterbauch (Becken) € 280,-  –> hier
  • MRT HWS/LWS/Hüfte (je 2 Übersichtssequenzen) je € 300,-
  • MRT Thorax oder Niedrigdosis-CT */ Lungen (je nach Indikation) € 300,-   –> hier

       

Vorsorgeuntersuchungen und Risikofrüherkennung mit Hilfe des Ganzkörper-MRTs

Die rechtzeitige Erkennung und Vorsorge einer Erkrankung entscheidet oft über den Zeitpunkt der richtigen Behandlung und somit auch über den langfristigen Therapieerfolg.

Deswegen bieten wir in unserem Hause eine Vielzahl von Vorsorgeuntersuchungen an.

Das MRT des ganzen Körpers ist eine Form der Kernspintomographie, die überwiegend zur Risikofrüherkennung eingesetzt wird. Soweit keine Gegenanzeigen vorliegen, hilft diese Untersuchungsmethode auch bei der Vorsorge gegen verschiedene Erkrankungen der Organe und Gefäße. Bei guter Vorbereitung und reibungslosem Untersuchungsablauf sind die Auswertungsergebnisse aus dem MRT aussagekräftig und häufig lebensrettend.

Ganzkörper MRT in Teilen

Wann eine MRT Untersuchung des kompletten Körpers angezeigt ist

Der Ganzkörper-Check mit der Kernspintomographie kann vorbeugend oder für Diagnosezwecke wichtig sein. Vor allem in diesen Fällen empfiehlt sich diese Gründlichkeit mit technischer Hilfe:

  • Vorsorgeuntersuchung ab einem bestimmten Lebensalter bei potenziellem Krebsrisiko
  • Vorsorgeuntersuchung des kompletten Gefäßsystems im Körper, außer Herzkranzgefäße
  • Risikofrüherkennung bei Risikopatienten für einen Schlaganfall
  • Diagnose systematischer Erkrankungen bei Krebs (Metastasen) oder des Lymphsystems (Lymphome)

In diesen Fällen kann MRT nicht angewendet werden

Die Untersuchungsmethode ist gründlich, kann aber bei einigen Patienten nicht angewendet werden. Allerdings können in vielen Fällen die nötigen Untersuchungen mit der alternativen Methode der Computertomographie durchgeführt werden. In diesen Fällen ist ein Ganzkörper-MRT nicht möglich:

  • Patienten mit elektronischen Implantaten (spinale oder zerebrale Neuro-Stimulatoren, Herzschrittmacher, subkutan implantierte Insulinpumpen, Coclea-Implantate, oder Mittelohr-Implantate, die nicht aus Gold oder Teflon bestehen)
  • Patienten mit künstlichen Herzklappen oder intraoperativ implantierten Metallclips
  • Patientinnen in den ersten drei Schwangerschaftsmonaten

Es gibt vor allem bei Implantaten allerdings Ausnahmen, die vor der Entscheidung für oder gegen den Ganzkörper-Check mit dem behandelnden Mediziner abgesprochen werden sollten. Hilfreich ist in solchen Fällen eine Kopie vom Bericht vorangegangener Operationen. Hier ist der Typ des implantierten Materials exakt aufgeführt. Beispielsweise sind die neuesten Mittelohr-Implantate stets aus Gold oder Teflon gefertigt und somit für das MRT unproblematisch.

Ganzkörper MRT

Optimale Vorbereitung auf das MRT des ganzen Körpers

In der Kabine zur Vorbereitung eines Ganzkörper-Checks müssen alle entfernbaren Metallteile abgelegt werden. Dazu gehören Prothesen, Schmuck, Brillen, Haarnadeln, Geldmünzen oder Hörgeräte. Vorab muss bei implantierten Schrauben und Platten sowie fest implantierten Prothesen geklärt werden, ob das verwendete Metall magnetisierbar ist. Bei neueren Varianten ist dies nicht mehr der Fall und somit für die MRT-Untersuchung bedenkenlos. Risikofaktoren, die ebenfalls bei der Vorbereitung des Körpers beachtet werden müssen, sind Metallsplitter im Körper, die nicht entfernt werden können. Sie könnten durch eine Bewegung während der Untersuchung ein Verletzungsrisiko darstellen. Eine Erwärmung der Haut während des MRT ist bei solchen Patienten mit Tätowierungen und Permanent-Lidstrichen möglich, sofern hier rote Farbstoffe enthalten sind. Sind all diese Dinge vorab besprochen, können die Patienten wie gewohnt essen und trinken. Patienten, die sich im MRT-Gerät unwohl fühlen, können stattdessen die Untersuchung im offenen MRT-Gerät verlangen. Andernfalls lindert auch ein Beruhigungsmittel die Beklemmung. Wer sich für eine Beruhigung entscheidet, muss in Begleitung erscheinen, da hinterher eine starke Einschränkung der Verkehrstauglichkeit vorliegt.

 Kontaktieren Sie uns jetzt unter
02381-976300

Unsere Ärzte informieren Sie gerne.

Ablauf der Untersuchung im herkömmlichen und offenen MRT

Zur Untersuchung im herkömmlichen MRT wird der Patient vom Röntgenassistent bequem auf den Untersuchungstisch gelegt. Auf dem Körper wird eine Spule als Sender und Empfänger der Radiowellen gelegt. Gegen die lauten Geräusche während der Aufnahmen setzt der Röntgenassistent unmittelbar vor dem Start der Untersuchung einen Kopfhörer aufgesetzt. Falls es zu eng oder zu laut oder anderswie unangenehm wird, hält der Patient einen Notfallball für sofortigen Notfallabbruch in der Hand. Außerdem sind Patient und Röntgenassistent über eine Sprechanlage jederzeit in Kontakt, und das Untersuchungsteam hat jederzeit Sichtkontakt. Sofern dies zu Untersuchungszwecken nötig ist, kann während der Untersuchung in eine Arm-Vene ein Kontrastmittel injiziert werden. Damit wird der Kontrast zum umgebenden Gewebe verstärkt, und diese Gefäße sind nun besser zu sehen. Nach etwa 40 Minuten, in denen der Patient Kopf voran oder Füße voran in der MRT-Röhre war, ist die Untersuchung abgeschlossen.

Das neuere, offene MRT unterscheidet sich von der Untersuchung in einer Röhre durch die offene Bauweise mit jederzeit freiem Ausblick für den Patienten. Die Vorbereitungsmaßnahmen sind gleich, auch die Untersuchungsdauer liegt bei 20 bis höchstens 40 Minuten. Für Panik- und Angstpatienten ist diese offene Untersuchungsart des Ganzkörper-Checks oft die einzige Chance, die gleich moderne Vorsorge wie angstresistente Patienten in Anspruch zu nehmen.

Neueste Entwicklungen auf dem Gebiet der Vorsorge durch MRT

Die Lautstärke und Enge im geschlossenen MRT hat für viele Patienten emotionale Einschränkungen bis hin zur Panik. Selbst diejenigen, welche die Untersuchung ohne Drücken des Notfallballs aushalten, beklagen die Geräusche. Deshalb wurden inzwischen MRT Röhren entwickelt, die leise arbeiten, weniger nachteilige Kontrastmittel für eine klare Bildgebung erfordern und insgesamt als weniger beengend empfunden werden. Beim offenen MRT sind die neuesten Techniken bereits für Patienten geeignet, die ansonsten aufgrund von alten Implantaten oder anderen Kontraindikationen nicht auf diese Weise untersucht werden konnten. Beide MRT-Varianten sind in den letzten Jahren so bewegungsunempfindlich geworden, dass nun auch Schwerkranke und selbst Patienten mit Fremdbeatmung für diese Form des Ganzkörper-Checks in Frage kommen.

Vorteile und Risiken beim Ganzkörper-MRT

Die wichtigsten Vorteile des geschlossenen oder offenen MRT sind für jeden Patienten:

  • Ersetzt schmerzhafte klassische Untersuchungsmethoden und in vielen Fällen die Arbeit mit schädlichen Röntgenstrahlen
  • Stellt den gesamten Körper gründlich bei sehr präziser Diagnose dar
  • Abbildungen vom Herzen und den großen Blutgefäßen sind mit dem MRT deutlich exakter als bei anderen Untersuchungsmethoden
  • Verwendete Kontrastmittel besser verträglich also die Kontrastmittel für andere Varianten
  • Zeitsparende Diagnose- und Vorsorgemöglichkeit ohne nötige Ganztagsfreistellung von Patienten im Berufsalltag
  • Durch die Verwendung eines offenen statt geschlossenen MRT gleich gründliche Untersuchungsmöglichkeiten auch für Patienten mit Platzangst

Die wenigen Risiken eines Ganzkörperchecks sind diese:

  • In den ersten drei Monaten einer Schwangerschaft sind Auswirkungen auf das ungeborene Kind nicht ausreichend erforscht und deshalb in dieser Zeit besser auf eine Ultraschalluntersuchung auszuweichen.
  • Sonstige Risiken bestehen nur in Verbindung mit metallischen Teilen. Soweit möglich, bereitet sich der Patient aber rechtzeitig darauf vor und entfernt alle abnehmbaren Teile. Soweit Implantate oder Platten und ähnliches nicht entfernt werden können, müssen nur bei älteren Modellen Absprachen getroffen und eventuell Untersuchungsalternativen gewählt werden.

Beurteilung und Vorsorge bei Schlaganfall und Herzinfarkt

Mit der Ganzkörper-MRT ist es möglich den gesamten Körper ohne Strahlenbelastung auf einmal zu untersuchen. Der Ganzkörper MRT ermöglicht die Beurteilung des gesamten Gefäßsystems des Herzens, lässt damit die Gefährdung durch Schlaganfall und Herzinfarkt erkennen und bringt auch übersehene Infarkte ans Tageslicht.

Ganzkörper-MRT-Untersuchungen kommen zum Einsatz, wenn es um die Suche nach Entzündungen, bösartigen Veränderungen oder Metastasen im Körper geht, z. B. an Knochen, Organen oder Muskeln, oder um Verengungen oder Aussackungen an Gefäßen.

Auch Organe des Bauchs, das Lymphsystem, das Gehirn und der Wirbelkanal, in dem das Rückenmark und die Nerven verlaufen, lassen sich mit der  Ganzkörper-MRT gut darstellen.

Eine spezielle Form der Ganzkörper-MRT ist die MR-Angiographie des Körpers, die nach der intravenösen Gabe eines Kontrastmittels eine hervorragende Gesamtdarstellung aller Arterien im gesamten Körper darstellt. Die Untersuchung liefert detaillierte Informationen über den Zustand sämtlicher Arterien im Körper. So lassen sich zum Beispiel arteriosklerotische Veränderungen rechtzeitig erkennen, was für die Früherkennung von Herz-Kreislauf-Krankheiten besonders wichtig ist.

Die Ganzkörper-MRT-Untersuchung kann auch hilfreich sein, wenn unklare Beschwerden vorhanden sind, deren Ursache durch andere Methoden nicht enttdeckt wurden.

Wenige Einschränkungen

Es bestehen Einschränkungen bei wenigen Körperteilen: zum Beispiel werden zur Untersuchung der Lunge die Computertomographie  und zur Untersuchung des Herzens der CT eingesetzt.

Ein Ganzkörper-MRT kostet den Selbstzahler € 990,-

Privatpatienten kriegen die Kosten der Vorsorgeuntersuchungen meist in voller Höhe von Ihrer Krankenversicherung erstattet. Die gesetzlichen Krankenkassen tragen die Kosten nur teilweise oder in begründeten Einzelfällen auf Anfrage.