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Ganzkörper MRT: Ohne Strahlenbelastung, Vorsorge Check-Up

Ganzkörper MRT für € 996,67*

*einfacher Satz nach GOÄ

Vorsorgeuntersuchungen mit Hilfe Des Ganzkörper MRTs

Die rechtzeitige Erkennung und Vorsorge einer Erkrankung entscheidet oft über den Zeitpunkt der richtigen Behandlung und somit auch über den langfristigen Therapieerfolg.

Deswegen bieten wir in unserem Hause eine Vielzahl von Vorsorgeuntersuchungen an.

Das MRT des ganzen Körpers ist eine Form der Kernspintomographie, die überwiegend zur Früherkennung von Tumorerkrankungen eingesetzt wird. Soweit keine Gegenanzeigen vorliegen, hilft diese Untersuchungsmethode auch bei der Vorsorge gegen verschiedene Erkrankungen der Organe und Gefäße. Bei guter Vorbereitung und reibungslosem Untersuchungsablauf sind die Auswertungsergebnisse aus dem MRT aussagekräftig und können lebensrettend sein.

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Wann eine MRT Untersuchung des kompletten Körpers angezeigt ist

Das Ganzkörper MRT kann vorbeugend oder für Diagnosezwecke wichtig sein. Vor allem in diesen Fällen empfiehlt sich diese gründliche Diagnostik mit modernster Technik:

  • Vorsorgeuntersuchung ab einem bestimmten Lebensalter bei potenziellem Krebsrisiko
  • Diagnose und Beurteilung der Ausbreitung von Krebs (z.B. bei Karzinomen,  Metastasen oder Lymphomen) und anderen systemischen Erkrankungen.
  • Ergänzende Darstellungen des Gefäßsystems möglich (genannt Angiographie; Herzkranzgefäße ausgenommen), z.B. der Hals- und Hirngefäße zur Schlaganfallvorsorge bei Risikopatienten.
  • Individuelle, gezielte Anpassung der Ganzkörperuntersuchung bei lokalisierten Beschwerden möglich.

In diesen Fällen kann eine MRT nicht durchgeführt werden

Diese hochauflösende, moderne Untersuchungsmethode kann bei einigen Patienten leider nicht angewendet werden. Allerdings können in diesen Fällen oft alternative diagnostische Verfahren, z.B. die Computertomographie, durchgeführt werden.

In diesen Fällen ist ein Ganzkörper-MRT nicht oder nur bedingt möglich:

  • Patienten mit elektronischen oder metallischen Implantaten (spinale oder zerebrale Neuro-Stimulatoren, Herzschrittmacher, subkutan implantierte Insulinpumpen, Coclea-Implantate, oder Mittelohr-Implantate, die nicht aus Gold oder Titan bestehen)
  • Patienten mit künstlichen Herzklappen oder implantierten Metallclips
  • Patientinnen in den ersten drei Schwangerschaftsmonaten

Es gibt allerdings vor allem bei modernen Implantaten Ausnahmen, hier sollte vor der Entscheidung für oder gegen ein Ganzkörper-MRT mit dem zuständigen Radiologen gesprochen werden. Hilfreich ist in solchen Fällen ein Bericht der Operation. Hier ist der Typ des implantierten Materials in der Regel exakt aufgeführt.

 

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Optimale Vorbereitung auf das Ganzkörper MRT

In der Kabine zur Vorbereitung eines Ganzkörper MRTs müssen alle entfernbaren Metallteile abgelegt werden. Dazu gehören Zahnprothesen, Schmuck, Brillen, Haarnadeln, Geldmünzen oder Hörgeräte. Vorab muss bei implantierten Schrauben und Platten sowie fest implantierten Prothesen geklärt werden, ob das verwendete Metall magnetisierbar ist. Bei neueren Varianten ist dies in der Regel nicht mehr der Fall und somit für die MRT-Untersuchung bedenkenlos möglich. Risikofaktoren, die ebenfalls bei der Vorbereitung beachtet werden müssen, sind Metallsplitter im Körper, die nicht entfernt werden können. Sie könnten sich durch das Magnetfeld im Körper bewegen und ein Verletzungsrisiko darstellen. Eine Erwärmung der Haut während des MRT ist bei Patienten mit Tätowierungen und Permanent-Lidstrichen möglich, insbesondere bei roten Farbstoffen.

In der Regel können die Patienten vor der Untersuchung wie gewohnt essen und trinken. Bei Patienten mit Platzangst kann die Untersuchung zum Teil im offenen MRT-Gerät in Hamm durchgeführt werden. Andernfalls kann auch ein Beruhigungsmittel die Beklemmung lindern. Wer sich für eine medikamentöse Beruhigung entscheidet, sollte in Begleitung erscheinen, da hinterher eine starke Einschränkung der Verkehrstauglichkeit vorliegen kann.

 Kontaktieren Sie uns jetzt unter
02381-976300

Unsere Ärzte informieren Sie gerne.

Ablauf  und Dauer der Ganzkörper MRT

Zur Untersuchung wird der Patient bequem auf den Untersuchungstisch gelegt. Auf den Körper werden Spulen als Empfänger der vom MRT in den Körper eingestrahlten Radiowellen gelegt. Gegen die lauten Geräusche während der Aufnahmen wird unmittelbar vor dem Start der Untersuchung ein Kopfhörer aufgesetzt. Bei Beschwerden oder Problemen während der Untersuchung kann der Patient jederzeit einen Notfallball in der Hand betätigen und die Unteruchung unterbrechen. Außerdem können Patient und Untersucher über eine Sprechanlage jederzeit in Kontakt treten, das Untersuchungsteam hat jederzeit Sichtkontakt. Sofern dies zu Untersuchungszwecken nötig ist, kann während der Untersuchung in eine Arm-Vene ein gut verträgliches Kontrastmittel injiziert werden. Damit wird der Kontrast von durchblutetem Gewebe und Organen verstärkt, so dass bestimmte Strukturen und auch Gefäße besser zu erkennen sind. Die Untersuchung dauert in der Regel 45-60 Minuten.

Das alternativ bei Platzangst zur Verfügung stehende offene MRT unterscheidet sich von der Untersuchung in einer Röhre durch die zu den Seiten offene Bauweise mit freierem Ausblick für den Patienten. Die Vorbereitungsmaßnahmen sind gleich, die Untersuchungsdauer ist jedoch länger als im Standard-MRT (in der Regel insgesamt nicht länger als 2 Stunden mit Pausen, alternativ kann auch eine Kombination der Untersuchung im offenen und Hochfeld-MRT durchgeführt werden).

Vorteile beim Ganzkörper MRT

  • kann evtl. schmerzhafte klassische Untersuchungsmethoden und in vielen Fällen die Diagnostik mit potentiell schädlichen Röntgenstrahlen ersetzen
  • kann den gesamten Körper gründlich und hochauflösend darstellen
  • genaue Darstellung der Blutgefäße möglich, z.B. der Halsarterien zur Schlaganfallvorsorge
  • verwendete Kontrastmittel in der Regel besser verträglich als Kontrastmittel in der Computertomograhie
  • zeitsparende Diagnose- und Vorsorgemöglichkeit ohne nötige Ganztagsfreistellung von Patienten im Berufsalltag
  • durch Verwendung eines offenen MRT auch Untersuchung von Patienten mit Platzangst möglich

 

Ein Ganzkörper-MRT kostet den Selbstzahler €996,67

Privatpatienten kriegen die Kosten der Vorsorgeuntersuchungen meist in voller Höhe von Ihrer Krankenversicherung erstattet. Die gesetzlichen Krankenkassen tragen die Kosten nur teilweise oder in begründeten Einzelfällen auf Anfrage.