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Check-up der Prostata ohne Strahlenbelastung!

Selbstzahlerkosten im MRT € 400,87 *

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Vorsorge gegen Prostatakarzinom

Ein Prostatakarzinom ist eine bösartige Geschwulst der Vorsteherdrüse des Mannes und gilt als eine der häufigsten Krebserkrankungen unter Männern in Deutschland. Bei den zum Tode führenden Krebserkrankungen steht das Prostatakarzinom mit einem Anteil von 10 % an dritter Stelle.

Jährlich erkranken rund 64.000 Männer neu an Prostatakrebs.

Tumorerkrankungen der Vorsteherdrüse sind besonders heimtückisch, da sie nur selten mit Beschwerden einhergehen. Viele Karzinome werden erst im Spätstadium entdeckt und sind dann nur schwer bis nicht heilbar, während der Krebs im Frühstadium in vielen Fällen erfolgreich behandelt werden kann. Eine vorzeitige Krebsvorsorge ist daher nicht nur wichtig, sondern nahezu unerlässlich. Wir wissen, dass viele Männer die unangenehme Prozedur der rektalen Untersuchung scheuen. Daher bieten wir in unserer Praxis im Rahmen der “Vorsorge-Prostata MRT” ein vollkommen schmerzfreies, nicht-invasives Verfahren zur Krebsvorsorge an.

Vorsorge-Prostata MRT

Im Rahmen unserer Krebsvorsorge-Untersuchungen bieten wir unseren Patienten eines der besten und vielseitigsten Diagnoseverfahren zur Erkennung bösartiger Prostatakarzinome an. Die Magnetresonanztomographie (MRT) ist eine nicht-invasive und vollkommen schmerzfreie Untersuchungsmethode. Mit einer Nachweisempfindlichkeit von mehr als 85 % arbeitet die Methode sicherer als herkömmliche Untersuchungen wie Ultraschall oder Stanzbiopsie. Im Gegensatz zu anderen bildgebenden Untersuchungsverfahren wie CT (Computertomographie) werden beim MRT keine belastenden Röntgenstrahlen eingesetzt. Ein MRT arbeitet mit Magnetfeldern und elektromagnetischen Wellen. Der Patient wird daher keinerlei Strahlenbelastung ausgesetzt.

Warum wird eine MRT-Untersuchung durchgeführt?

Bei herkömmlichen Früherkennungsuntersuchungen ist der Patient belastenden, schmerzhaften oder unangenehmen Untersuchungen ausgesetzt. Sowohl die rektale Untersuchung als auch eventuell notwendige Stanzbiopsien sind darüber hinaus nicht immer zuverlässig. Gerade eine beginnende Krebserkrankung kann so schnell übersehen werden. Bei unserem MRT ist weder ein Entkleiden noch ein schmerzhafter Eingriff nötig. Dank modernster Technik wird in unserer Praxis auch keine Endorektalspule mehr benötigt.

Was leistet ein MRT?

Das MRT-Gerät erzeugt ein extrem starkes Magnetfeld mit magnetischen Wechselfeldern, wodurch bestimmte Atomkerne im menschlichen Körper angeregt werden. Dies induziert im Empfängerstromkreis des MRT-Gerätes ein elektrisches Signal, welches durch Prozessoren in Bilder umgewandelt wird. Die Bilder entstehen durch unterschiedliche Relaxionszeiten der Gewebearten des Körpers (beispielsweise Muskeln und Knochen). Da bei dem Verfahren keine Röntgenstrahlung oder ionisierende Strahlungen erzeugt und freigesetzt werden, gilt ein MRT als besonders schonend und risikoarm.
Als großer Vorteil der MRT-Technologie ist der hohe Weichteilkontrast zu nennen. Entzündungsherde oder auch Tumore können so bereits im Frühstadium erkannt werden.

Dauer der Prostata-Untersuchung

Je nach klinischer Fragestellung ist bei einer Untersuchung in unserem MRT mit einer Dauer von rund 30 Minuten zu rechnen. Während dieser Zeit sollte der Patient möglichst still liegen, da nur so präzise Ergebnisse des bildgebenden Verfahrens ermöglicht werden können.

Wichtigste Anwendungsmöglichkeiten

Wir empfehlen das MRT im Rahmen der Krebsfrüherkennung. Auch bei erhöhten PSA-Werten oder verdächtigem Tastbefund bei vorherigen Untersuchungen kann ein MRT unnötige und schmerzhafte Biopsien verhindern. Bei nachgewiesenem Karzinom führt eine MRT Untersuchung zur genauen Bestimmung des Ausmaßes und der Lokalisation des Tumors im Beckenbereich. Sofern bereits einmal eine Behandlung eines Prostatakarzinoms stattgefunden hat, lässt sich durch ein MRT ein erneutes Tumorwachstum nachweisen bzw. ausschließen.

Weitere Informationen zur speziellen Prostata-Vorsorgeuntersuchung

Eine frühzeitige Vorsorgeuntersuchung kann vor gefährlichen Tumorerkrankungen schützen. Gerne informieren wir Sie über den genauen Untersuchungsablauf. Da die Vorsorgeuntersuchung mittels MRT derzeit noch nicht von den Krankenkassen übernommen wird, können wir die Leistung aktuell nur für Privatpatienten anbieten. Bitte rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns.

Anatomie der Prostata

Die etwa vier Zentimeter große und optisch an eine Walnuss erinnernde Drüse befindet sich unterhalb der Harnblase und umschließt die Harnröhre. An ihrer Rückseite grenzt sie an den Enddarm. Wie die Hoden auch wird die Prostata zu den Fortpflanzungsorganen des Mannes gezählt. Die Drüse produziert in ihrer Hauptfunktion einen Teil der Samenflüssigkeit. Neben dieser Flüssigkeit wird in der Vorsteherdrüse das sogenannte PSA (Prostata-spezifisches Antigen) gebildet, welches eine Schlüsselrolle bei der Früherkennung von Karzinomen der Vorsteherdrüse einnimmt. Durch ihre Lage ist die Drüse durch den After tastbar.

Ursachen für Prostatakarzinome

Die grundlegenden Ursachen einer bösartigen Geschwulst der Prostata sind weitgehend unbekannt. Als wichtigste Faktoren gelten in der Wissenschaft das Alter und die genetische Veranlagung. Weiterhin müssen Ernährungs-, Lebens- und Umweltbedingungen mit in Betracht gezogen werden.
Männer, bei denen in der nahen Verwandtschaft Prostatakarzinome diagnostiziert wurden, haben ein erhöhtes Risiko, ebenfalls an dieser Krebsart zu erkranken. Sofern Sie zu dieser besonderen Risikogruppe gehören, wird eine regelmäßige Teilnahme an Krebsfrüherkennungs-Untersuchungen ab dem 40. Lebensjahr empfohlen. Weitere Risikofaktoren sind übermäßiger Alkoholkonsum sowie regelmäßiges Rauchen.

Häufigkeit des Prostatakarzinoms

Ab dem 50. Lebensjahr treten bei mehr als 50 % aller Männer Veränderungen an der Prostata auf. Diese kann sich als gutartige Vergrößerung der Vorsteherdrüse (Benigne Prostatahyperplasie) oder als bösartige Geschwulst (Maligne Prostatahyperplasie) manifestieren. Bösartige Geschwülste entstehen fast immer in der äußeren Randzone der Drüse. Durch die anatomische Lage bleibt diese Krebsart leider häufig lange Zeit unbemerkt und wird erst dann entdeckt, wenn durch eine starke Vergrößerung und Ausbreitung des Tumors Störungen beim Wasserlassen auftreten.

Seit dreißig Jahren nimmt die Häufigkeit dieser Krebserkrankung stetig zu, was vor allem auf den Einsatz neuer und verbesserter Früherkennungsmethoden zurückzuführen ist. Vor dem 50. Lebensjahr tritt Prostatakrebs selten auf (die Ausnahme sind die oben erwähnten Risikogruppen), die meisten Neuerkrankungen sind bei Männern ab dem 70. Lebensjahr zu verzeichnen.

Die rechtzeitige Erkennung und Vorsorge einer Erkrankung entscheidet oft über den Zeitpunkt der richtigen Behandlung und somit auch über den langfristigen Therapieerfolg.

Deswegen bieten wir in unserem Hause eine Vielzahl von Vorsorgeuntersuchungen an.

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Unsere Ärzte informieren Sie gerne.

Was ist die Kernspintomographie (MRT)?

Wenn es an die Untersuchung des Körperinneren geht, ist für viele Erkrankungen eine Kernspintomographie – auch Magnetresonanztomographie oder MRT genannt – die beste Wahl für eine genaue Diagnostik.
Basis dieser Technik ist die Eigenschaft des Atomkerns, sich um seine eigene Achse zu drehen – daher der Begriff “Kernspin”. Dabei entsteht ein Magnetfeld. Durch den Einsatz von Magnetspulen und zusätzlichen Impulsen mit Radiowellen senden die Atomkerne des Körpers im MRT spezielle Signale aus. Da der Körper des Menschen zu einem Großteil aus Wasser besteht, kommen dabei die Wasserstoffkerne am häufigsten zum Einsatz und erscheinen auf dem Bild in verschiedenen Helligkeitsstufen. Die einzelnen Aufnahmen werden dann zu detaillierten Schnittbilder in hoher Auflösung zusammengesetzt. Diese bilden die Beschaffenheit des untersuchten Gewebes millimetergenau ab. Der Arzt kann aufgrund dieser Bilder Organ- und Gewebestrukturen erkennen, die genaue Lage von Tumoren bestimmen, die biochemische Umgebung beurteilen und den Operations- oder Behandlungsplan erstellen.

Patienten mit einem Herzschrittmacher dürfen nicht kernspintomographisch untersucht werden.

Gibt es beim MRT eine Strahlenbelastung wie beim CT?

Während die sogenannte Computertomographie (CT) mit starken Röntgenstrahlen arbeitet, werden beim MRT Magnetfelder und elektromagnetische Wellen verwendet. Der Körper ist also keiner schädigenden Strahlenbelastung wie beim CT ausgesetzt. Ebenso sind schädliche Nebenwirkungen bisher nicht bekannt, nicht einmal bei wiederholten Untersuchungen. Auch bei Kindern wird wegen der fehlenden Strahlenbelastung eher ein MRT empfohlen. Die Kernspintomographie dient auch der Diagnostik des Ungeborenen in der Schwangerschaft, lediglich in den ersten drei Monaten der Schwangerschaft wird empfohlen, eine Untersuchung durch die MRT eher vorsichtig einzusetzen.

Wo wird die Magnetresonanztomographie(MRT) angewendet?

Die MRT eignet sich gut, um einzelne Organe und Gewebe detailliert bildlich darzustellen, vor allem Teile des Körpers, die viel Wasser enthalten. Die Wirbelsäule, Gelenke, Bandscheiben und neurologische Erkrankungen des Rückenmarks sind typische Anwendungsgebiete. Wegen der hervorragenden Differenzierung verschiedener Weichteil-Qualitäten wird die MRT bei der Abklärung von Hirntumoren bevorzugt eingesetzt. Ebenso wird sie angewendet bei Tumoren, Entzündungen und Gefäßfehlbildungen von Leber, Niere, Milz, Bauchspeicheldrüse und Gallengängen. Mithilfe der MRT können Operationen präzise geplant werden. Die Aufnahmen dienen auch als Grundlage für den Behandlungsplan bei Strahlentherapien zur Krebsbehandlung.

Es gibt Patienten, bei denen eine Untersuchung im MRT nicht oder nur unter Einhaltung besonderer Vorsichtsmaßnahmen erfolgen darf. Dazu gehören beispielsweise Träger von Metallimplantaten, Metallclips oder Metallprothesen. Vor der Untersuchung erhalten Sie von uns einen Fragebogen, den Sie bitte so genau wie möglich ausfüllen, damit wir entscheiden können, ob eine MRT-Untersuchung gefahrlos möglich ist.

Patienten mit einem Herzschrittmacher dürfen nicht kernspintomographisch untersucht werden.

Der Ablauf einer MRT

Ein klassischer MRT-Scanner ist ein tunnelförmiger Magnet von ca. 60 cm Durchmesser. In diese enge Röhre wird der Patient für einen Zeitraum von einigen Minuten bis zu einer halben Stunde meist komplett liegend hineingeschoben.
Es ist wichtig, dass der Untersuchte während der Aufnahmen so still wie möglich liegt, weil schon kleinste Bewegungen das Ergebnis stark beeinflussen können.
Wenn das System anfängt zu arbeiten, sind mehr oder minder starke, rhythmische Klopf- und Brummgeräusche zu hören. Diese entstehen durch die Arbeitsweise der im Gerät verbauten Magnetfeldspulen.
Alle diese Dinge sind schon für einen psychisch stabilen Menschen wenig angenehm, aber für Menschen mit Platzangst (Klaustrophobie) kann diese Untersuchung eine große Herausforderung darstellen. Eine gründliche Aufklärung über die Wirkungsweise des Gerätes kann ängstlichen Patienten helfen, den Vorgang besser zu überstehen. Auch die Verabreichung eines Beruhigungsmittels kann Panikattacken vorbeugen. Außerdem besteht während der Untersuchungszeit eine Sprechverbindung mit dem medizinischen Personal und es gibt einen Notfallknopf. In schweren Fällen kann sogar eine kurze Vollnarkose gegeben werden.

Wenn Sie unter Panikattacken leiden oder generell unter Klaustrophobie (Platzangst) können wir Ihnen bei der Kostenübernahme behilflich sein.

Informieren Sie sich unter Offener MRT

Was geschieht vor der Untersuchung?

Vorab wird in der Arztpraxis geklärt, ob der Patient Metallteile im Körper hat, wie zum Beispiel
• Zahnimplantate
• künstliche Gelenke
• chirurgische Nägel und Platten, die bei Knochenbrüchen verwendet werden
• Verhütungsspiralen
• künstliche Herzklappen
und ob diese aus magnetischen Materialien bestehen – was aber meistens nicht der Fall ist.

Ebenso können Tätowierungen Probleme bereiten, da die Tinte oft Eisen enthält. Dieses kann während der Untersuchung im MRT zur starken Erwärmung der Haut und daraus resultierenden Schwellungen und Schmerzen führen.
Manchmal ist es nötig, zur Verbesserung der Diagnostik ein gut verträgliches Kontrastmittel zu verabreichen, das direkt in eine Vene oder in ein zu untersuchendes Körperteil gegeben wird. Dann ist eine Aufklärung über mögliche Risiken und Nebenwirkungen der Kontrastmittelgabe erforderlich. Es müssen Risikofaktoren wie Allergien, Nieren- oder Schilddrüsenprobleme abgeklärt werden.

Direkt vor der Untersuchung müssen alle metallischen oder magnetischen Gegenstände wie Uhren, Schmuck, Kreditkarten etc. abgelegt werden. Auch Handys, Smartphones und mp3-Player sind nicht zugelassen und können sogar bei der Untersuchung Schaden nehmen.

Kosten

Privatpatienten kriegen die Kosten der Vorsorgeuntersuchungen meist in voller Höhe von Ihrer Krankenversicherung erstattet. Die gesetzlichen Krankenkassen tragen die Kosten nur teilweise oder in begründeten Einzelfällen auf Anfrage.