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MRT – Kernspintomographie im Überblick

Gefäßdarstellung mit MRT: Becken-Bein/Hals-Angiographie

Darstellung mittels Hochfeld- 1,5 Tesla MRT-Gerät

 

Kernspintomographie im Einsatz

Die Kernspintomographie ermöglicht eine detaillierte Darstellung aller Gefäße. Mit der MRT werden Schnittbilder des menschlichen Körpers erzeugt.

Es werden keine Röntgenstrahlen benutzt, sondern man misst, wie sich der Körper in einem Magnetfeld verhält.

Ganzkörper MRT
Angiographie mittels MRT bedeutet Blutgefäßdarstellung (Angiographie) mit MR. Dabei wi in den meisten Fällen ein Kontrastmittel in die Vene gespritzt. Das Kontrastmittel reichert sich in den Adern an. Bilder werden berechnet indem das Kontrastmittel in den Adern angereichert wird, welche nur das strömende Blut zeigen. Durch diese Darstellung werden Verengungen (Stenosen) für den Radiologen sichtbar. Aufgrund der Erfahrung unserer Ärzte können wir mit dieser Untersuchungsmethode bestmöglich Stenosen diagnostizieren.
Dank der besonderen Ausstattung unseres Hochfeld-MRT Gerät (1,5 Tesla) können wir, zusätzlich zu den üblichen Untersuchungen auch komplexe Untersuchungen insbesondere Vorsorgeuntersuchungen wie die MRT der Prostata und der Brust (Mamma MRT) durchführen.

angiographie-mrt

Ablauf der MRT Untersuchung

Vor der Untersuchung befragen wir Sie zu Ihren Beschwerden, möglichen Vorerkrankungen und erläutern Ihnen den genauen Ablauf.  Sie liegen bei der Untersuchung auf einer breiten und bequemen Liege. Über eine Sprechanlage stehen wir jederzeit mit Ihnen in Kontakt.

Während der Untersuchung hören Sie ein Klopfgeräusch. Dieses wird durch die elektromagnetischen Schaltungen ausgelöst und ist völlig normal. Bei bestimmten Fragestellungen kann die Gabe eines Kontrastmittels notwendig werden. Dieses ist normalerweise gut verträglich. Bitte informieren Sie uns aber zur Sicherheit über evtl. vorhandene Allergien, auch bei Patienten mit Nierenfunktionsstörungen ergeben sich Einschränkungen bei der Kontrastmittelanwendung. Die Untersuchungsdauer liegt zwischen 15-25 Minuten.

Es gibt Patienten, bei denen eine Untersuchung im MRT nicht oder nur unter Einhaltung besonderer Vorsichtsmaßnahmen erfolgen darf. Dazu gehören beispielsweise Träger von Metallimplantaten, Metallclips oder Metallprothesen. Vor der Untersuchung erhalten Sie von uns einen Fragebogen, den Sie bitte so genau wie möglich ausfüllen, damit wir entscheiden können, ob eine MRT-Untersuchung gefahrlos möglich ist.

Patienten mit einem Herzschrittmacher dürfen nicht im MRT untersucht werden.

Einsatzgebiete der Magnetresonanztomographie:

  • Gefäßerkrankungen wie Aneurysmen oder Gefäßverschlüsse
  • Erkrankungen des Zentralen Nervensystems, also von Gehirn und Rückenmark. Durch die MRT können Tumorerkrankungen, Durchblutungsstörungen, Entzündungen, Gefäßmissbildungen oder auch Multiple Sklerose nachgewiesen oder ausgeschlossen werden.
  • Erkrankungen von Wirbelsäule und Gelenken, so wie Bandscheibenvorfällen, Knochenentzündungen, versteckte Brüche, Meniskusverletzungen, Kreuzband- oder Sehnenverletzungen und auch Knochentumore.
  • Erkrankungen des Bauchraumes wie Nierenerkrankungen, Gebärmuttertumore, Leber- und Bauchspeicheldrüsentumore oder auch Dünndarmentzündungen
  • Knochenmarkserkrankungen wie Entzündungen oder Metastasen
  • Erkrankungen der Brust, hier erfolgt der Nachweis oder auch der Ausschluss eines Tumors, auch zur Verlaufskontrolle nach einer Brust-Operation wird die MRT hier eingesetzt.