ANGIOGRAPHIE / HALSGEFÄßE MRT

 

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ANGIOGRAPHIE / HALSGEFÄßE MRT

 

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Kasse / Privat & Selbstzahler

Was ist eine Angiographie?

Bei der Angiographie handelt es sich um eine radiologische Untersuchungsmethode zur bildgebenden Darstellung von Gefäßen im menschlichen Körper. Unter Einsatz moderner Magnetresonanztomographen können somit schon frühzeitig Gefäßveränderungen an Venen (Phlebografie) und Arterien (Arteriografie) erkannt werden.

In unserer Praxis bieten wir die MRT-Angiographie auch zur Früherkennung von Gefäßproblemen für Privatpatienten sowie gesetzlich Krankenversicherte an. Dazu zählen insbesondere die Becken-Bein-Angiographie und die Angiographie der Halsgefäße.

Privatpatienten kriegen die Kosten der Vorsorgeuntersuchungen meist in voller Höhe von Ihrer Krankenversicherung erstattet. Die gesetzlichen Krankenkassen tragen die Kosten nur teilweise oder in begründeten Einzelfällen auf Anfrage, alternativ ist die Untersuchung als Selbstzahler möglich.

 

 

 

Gefäßveränderungen auf dem Vormarsch

Der Prozess einer Gefäßveränderung beginnt schleichend. Das Herz als Zentrale leitet im Pumprhythmus das Blut durch die Arterien, Kapillaren und Venen im gesamten Körper, insbesondere durch die Organe (wie Lunge, Magen, Leber, Niere, Milz, Darm), aber auch in die Muskeln, Haut und andere Gewebe. Hierüber gelangen unentwegt z.B. Nährstoffe, Sauerstoff, Mineralien, Botenstoffe und Vitamime in alle Bereiche unseres Körpers. Bei ungesundem Lebenswandel (z.B. bei falscher Ernährung, Bewegungsmangel, Rauchen) mit Erkrankungen wie Diabetes und Bluthochdruck kann es zu Gefäßwandablagerungen (Arteriosklerose) mit Verengungen (Stenosen) und Durchblutungsstörungen kommen.

Die Arteriosklerose kann sich über Jahrzehnte ohne erkennbare Krankheitszeichen entwickeln. Selbst junge Menschen können bei entsprechenden Risikofaktoren bereits erste Veränderungen an arteriellen Gefäßen aufweisen. In der Regel zeigen sich die Symptome einer Arterienverkalkung mit Gefäßverengung ab einem Alter von 50 Jahren, z.B. belastungsabhängige Schmerzen bei der “Schaufensterkrankheit” oder auch ein Kältegefühl der Füße. In der Folge der Arteriosklerose können auch akute Ereignisse auftreten, wie ein Herzinfarkt oder ein Schlaganfall.

Dank einer Vielzahl moderner Untersuchungsmethoden ist es möglich, Gefäßveränderungen schon frühzeitig und für den Patienten schmerzlos nachzuweisen.

 

 

 

 

Anamnese und Arztgespräch?

Vor der eigentlichen Durchführung einer Angiographie erstellt der behandelnde Arzt eine genaue Anamnese. Dazu ist es notwendig, detaillierte Informationen zur derzeitigen Schmerzproblematik, Vorerkrankungen, durchgeführten Operationen oder auch Erbkrankheiten mitzuteilen. Für den Fall einer Kontrastmittelgabe sind besonders Hinweise auf Störungen der Nierenfunktion oder Allergien wichtig.

Während des Aufklärungsgespräches durch den Arzt erhalten Sie Hinweise zum Untersuchungsablauf, zur Arbeitsweise des MRT-Gerätes und zu eventuell auftretenden Risiken. Unklarheiten oder Fragen können Sie jederzeit besprochen werden! Hierfür steht Ihnen auch unser fachkundiges Personal gern zur Verfügung!

 

 

Ablauf der MRT Angiographie Untersuchung

Durch die hochauflösende MRT-Angiographie kann die Diagnostik des Gefäßsystems ohne den Einsatz von invasiver Kathetertechnik erfolgen. Lediglich eine intravenöse Kontrastmittelgabe ist erforderlich.

Bei dieser Methode der Gefäßdarstellung wird mit Hilfe der Magnetfeldtechnik eine genaue Darstellung der Gefäße angefertigt, welche dreidimensional betrachtet und bearbeitet werden kann. Hierdurch sind Veränderungen wie Verengungen (Stenosen) und Wandschwächen (Aneurysmen), die Ereignisse wie Schlaganfälle, Durchblutungsstörungen oder Blutungen verursachen können, sofort erkennbar. Im Vergleich zur herkömmlichen Angiographie liefert die MRT-Angiographie zusätzlich noch Informationen über das umgebende Gewebe.

Häufige Gefäßdarstellungen mit der MRT-Angiographie:

  • Halsgefäße
  • Hirngefäße
  • Becken-Bein-Gefäße
  • Aorta/ Hauptschlagader
  • Nierenarterien
  • AV-Malformationen (Veränderungen durch abnorme Kurzschlüsse zwischen Arterien und Venen)

In der Regel werden im Kernspintomographen zunächst erste Aufnahmen der betroffenen Stelle vor Kontrastmittelgabe angefertigt. Dann wird über eine Armvene/ intravenös Kontrastmittel verabreicht, welches sehr gut verträglich ist. Anschließend folgen weitere Aufnahmen, welche eine genaue Darstellung der nun gut kontrastierten Gefäße erlauben.

 

 

 

Was muss ich nach der Untersuchung beachten?

Nach der Untersuchung sind aufgrund der guten Verträglichkeit der Untersuchung in der Regel keine wesentlichen Verhaltensweisen oder Dinge zu beachteten. Sehr selten kann es zu Unverträglichkeiten oder Allergien durch das Kontrastmittel kommen (z.B. Übelkeit oder allergische Reaktion wie Hautauschlag, Schwellungen oder Juckreiz), welche ggf. mit entsprechenden Medikamenten therapiert werden müssen. Sollte für die Untersuchung vorab die Gabe eines Beruhigungsmittels notwendig gewesen sein, ist auf eine vorübergehende Verkehrsuntauglichkeit des Patienten am Untersuchungstag zu achten.

Kurzfristige Termine !

Termin am selben Tag oder in 24 Stunde möglich!

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