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MRT Becken im Hochfeld-MRT

Selbstzahlerkosten im Offenen MRT (nativ) € 283,71*

*einfacher Satz nach GOÄ

 

MRT Angiographie

Was ist eine Angiographie?

Bei der Angiographie handelt es sich um eine radiologische Untersuchungsmethode zur bildgebenden Darstellung von Gefäßen im menschlichen Organismus. Unter Einsatz medizinischer Präzisionsgeräte können somit schon frühzeitig Gefäßveränderungen an Venen (Phlebografie), Arterien (Arteriografie), Krampfadern (Varikographie)

und Lymphabflussbahnen erkannt werden. In unserer radiologischen Praxis bieten wir die MRT-Angiographie gleichzeitig als Früherkennung von Gefäßproblemen für Privatpatienten sowie gesetzlich Krankenversicherte an. Dazu zählen ebenfalls die Becken-Bein-Angiographie sowie Untersuchungen zur Halsgefäßdarstellung.

Gefäßveränderungen auf dem Vormarsch

Der Prozess einer Gefäßveränderung beginnt schleichend. Das durch die Arterien, Kapillaren und Venen fließende Blut zirkuliert durch den gesamten Körper und gelangt in jeden Bereich des Körpers. Das Herz als Zentrale leidet im Pumprhythmus das Blut durch Arterien, Kapillaren und Venen in Organe wie Lunge, Magen, Leber, Niere, Milz, Darm, in Muskeln, Haut und andere Gewebe. Somit gelangen unentwegt Nährstoffe, Sauerstoff, Mineralien, Botenstoffe und Vitamime über dieses Röhrensystem in alle Bereiche unseres Körpers. Das funktioniert normalerweise lebenslang, doch mitunter meldet das Röhrensystem eine Havarie. Der ungesunde Lebenswandel durch falsche Ernährung, Bewegungsmangel, Rauchen oder auch Diabetes und Bluthochdruck sorgen für Durchblutungsstörungen. Es kommt zu Blockaden und Verengungen der Gefäße.

Die Arteriosklerose kann sich über Jahrzehnte ohne erkennbare Krankheitszeichen entwickeln. Selbst Jugendliche weisen bei entsprechenden Risikofaktoren bereits erste Veränderungen an arteriellen Gefäßen auf. In der Regel zeigen sich die Symptome einer Arterienverkalkung ab einem Alter von 50 Jahren in belastungsabhängigen Schmerzen bei der “Schaufensterkrankheit” oder auch ein Kältegefühl der Füße. In der Folge drohen Herzinfarkt, Schlaganfall oder andere Komplikationen der Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Dank einer Vielzahl moderner Untersuchungsmethoden ist es möglich, Gefäßveränderungen schon frühzeitig und für den Patienten vollkommen schmerzlos nachzuweisen.

Anamnese und Arztgespräch?

Vor der eigentlichen Durchführung einer Angiographie erstellt der behandelnde Arzt eine genaue Anamnese. Dazu ist es notwendig, detaillierte Informationen zur derzeitigen Schmerzproblematik, Vorerkrankungen, durchgeführten Operationen oder auch Erbkrankheiten mitzuteilen. Für den Fall einer Kontrastmittelgabe sind besonders Hinweise auf Störungen der Nierenfunktion oder Allergien wichtig.

Innerhalb eines Aufklärungsgespräches durch den Arzt erhalten Sie Hinweise zum Untersuchungsablauf, zur Arbeitsweise des MRT-Gerätes und zu eventuell auftretende Risiken. Unklarheiten oder Fragen können Sie jederzeit stellen! Hierfür steht Ihnen auch unser fachkundiges Personal gern zur Verfügung!

 Kontaktieren Sie uns jetzt unter
02381-976300

Unsere Ärzte informieren Sie gerne.

Ablauf der MRT Angiographie Untersuchung

Durch die hochauflösende MRT-Angiographie kann die Diagnostik des Gefäßsystems ohne den Einsatz von invasiver Kathetertechnik erfolgen. Lediglich eine intravenöse Kontrastmittelgabe ist erforderlich.

Bei dieser Methode der Gefäßdarstellung wird mit Hilfe der Magnetfeldtechnik ein dreidimensionales Modell der Gefäße erstellt, die die Schwachstellen genau abzeichnen. Durch die Gefäßdarstellung sind Verengungen und Gewebeschwächen (Aneurysmen) sofort erkennbar, die oft Schlaganfälle oder Durchblutungsstörungen verursachen. Im Vergleich zur herkömmlichen Angiographie liefert die MRT-Angiographie bei Gefäßverengung beispielsweise in einer Ober- oder Unterschenkelschlagader genauere Informationen. Häufiger Einsatz einer MRT:

  • Halsgefäßdarstellung
  • Hirngefäße
  • Becken-Bein-Angiographie
  • Hauptschlagader
  • Nierenarterien
  • AV-Malformationen (abnorme Kurzschlüsse zwischen Arterien und Venen)

In angenehmer Atmosphäre werden zunächst im Kernspintomographen erste Aufnahmen der betroffenen Stelle angefertigt. Vor dem MRT wird ein intravenöses (über die Armvene) Kontrastmittel verabreicht, welches sehr gut verträglich ist.

Das im MRT-Gerät befindliche starke Magnetfeld ist für den völlig ungefährlich. Während der Messung wirken neben dem bestehenden Magnetfeld noch zusätzliche Radiowellen mit hoher Frequenz auf den Körper. Dadurch verändert sich die parallele Ausrichtung der Wasserstoffkerne im Magnetfeld. Bedingt durch die vom Magneten vorgegebene Längsrichtung kehren die Wasserstoffkerne nach jedem Radiowellenimpuls zurück. Dabei übermitteln die Atomkerne spezielle Signale, die während der MRT-Untersuchung gemessen und an den Computer gesendet werden. Um jedoch verwertbare Schichtaufnahme des Körpers zu erhalten, werden zusätzliche Magnetfelder mittels Spulen am Körper befestigt. Dies ermöglicht im Ergebnis die Darstellung der Körperregion aus verschiedenen Perspektiven.

Was muss ich nach der Untersuchung beachten?

Nach der Untersuchung braucht der Körper Ruhe. Der Patient sollte sich schonen und keiner schweren körperlichen Arbeit nachgehen. Ganz wichtig ist die Aufnahme von viel Flüssigkeit. Auf diese Weise wird das Kontrastmittel wieder aus dem Körper geleitet.

Was ist die Kernspintomographie (MRT)?

Wenn es an die Untersuchung des Körperinneren geht, ist für viele Erkrankungen eine Kernspintomographie – auch Magnetresonanztomographie oder MRT genannt – die beste Wahl für eine genaue Diagnostik.
Basis dieser Technik ist die Eigenschaft des Atomkerns, sich um seine eigene Achse zu drehen – daher der Begriff “Kernspin”. Dabei entsteht ein Magnetfeld. Durch den Einsatz von Magnetspulen und zusätzlichen Impulsen mit Radiowellen senden die Atomkerne des Körpers im MRT spezielle Signale aus. Da der Körper des Menschen zu einem Großteil aus Wasser besteht, kommen dabei die Wasserstoffkerne am häufigsten zum Einsatz und erscheinen auf dem Bild in verschiedenen Helligkeitsstufen. Die einzelnen Aufnahmen werden dann zu detaillierten Schnittbilder in hoher Auflösung zusammengesetzt. Diese bilden die Beschaffenheit des untersuchten Gewebes millimetergenau ab. Der Arzt kann aufgrund dieser Bilder Organ- und Gewebestrukturen erkennen, die genaue Lage von Tumoren bestimmen, die biochemische Umgebung beurteilen und den Operations- oder Behandlungsplan erstellen.

Patienten mit einem Herzschrittmacher dürfen nicht kernspintomographisch untersucht werden.

Gibt es beim MRT eine Strahlenbelastung wie beim CT?

Während die sogenannte Computertomographie (CT) mit starken Röntgenstrahlen arbeitet, werden beim MRT Magnetfelder und elektromagnetische Wellen verwendet. Der Körper ist also keiner schädigenden Strahlenbelastung wie beim CT ausgesetzt. Ebenso sind schädliche Nebenwirkungen bisher nicht bekannt, nicht einmal bei wiederholten Untersuchungen. Auch bei Kindern wird wegen der fehlenden Strahlenbelastung eher ein MRT empfohlen. Die Kernspintomographie dient auch der Diagnostik des Ungeborenen in der Schwangerschaft, lediglich in den ersten drei Monaten der Schwangerschaft wird empfohlen, eine Untersuchung durch die MRT eher vorsichtig einzusetzen.

Wo wird die Magnetresonanztomographie(MRT) angewendet?

Die MRT eignet sich gut, um einzelne Organe und Gewebe detailliert bildlich darzustellen, vor allem Teile des Körpers, die viel Wasser enthalten. Die Wirbelsäule, Gelenke, Bandscheiben und neurologische Erkrankungen des Rückenmarks sind typische Anwendungsgebiete. Wegen der hervorragenden Differenzierung verschiedener Weichteil-Qualitäten wird die MRT bei der Abklärung von Hirntumoren bevorzugt eingesetzt. Ebenso wird sie angewendet bei Tumoren, Entzündungen und Gefäßfehlbildungen von Leber, Niere, Milz, Bauchspeicheldrüse und Gallengängen. Mithilfe der MRT können Operationen präzise geplant werden. Die Aufnahmen dienen auch als Grundlage für den Behandlungsplan bei Strahlentherapien zur Krebsbehandlung.

Es gibt Patienten, bei denen eine Untersuchung im MRT nicht oder nur unter Einhaltung besonderer Vorsichtsmaßnahmen erfolgen darf. Dazu gehören beispielsweise Träger von Metallimplantaten, Metallclips oder Metallprothesen. Vor der Untersuchung erhalten Sie von uns einen Fragebogen, den Sie bitte so genau wie möglich ausfüllen, damit wir entscheiden können, ob eine MRT-Untersuchung gefahrlos möglich ist.

Patienten mit einem Herzschrittmacher dürfen nicht kernspintomographisch untersucht werden.

Der Ablauf einer MRT

Ein klassischer MRT-Scanner ist ein tunnelförmiger Magnet von ca. 60 cm Durchmesser. In diese enge Röhre wird der Patient für einen Zeitraum von einigen Minuten bis zu einer halben Stunde meist komplett liegend hineingeschoben.
Es ist wichtig, dass der Untersuchte während der Aufnahmen so still wie möglich liegt, weil schon kleinste Bewegungen das Ergebnis stark beeinflussen können.
Wenn das System anfängt zu arbeiten, sind mehr oder minder starke, rhythmische Klopf- und Brummgeräusche zu hören. Diese entstehen durch die Arbeitsweise der im Gerät verbauten Magnetfeldspulen.
Alle diese Dinge sind schon für einen psychisch stabilen Menschen wenig angenehm, aber für Menschen mit Platzangst (Klaustrophobie) kann diese Untersuchung eine große Herausforderung darstellen. Eine gründliche Aufklärung über die Wirkungsweise des Gerätes kann ängstlichen Patienten helfen, den Vorgang besser zu überstehen. Auch die Verabreichung eines Beruhigungsmittels kann Panikattacken vorbeugen. Außerdem besteht während der Untersuchungszeit eine Sprechverbindung mit dem medizinischen Personal und es gibt einen Notfallknopf. In schweren Fällen kann sogar eine kurze Vollnarkose gegeben werden.

Wenn Sie unter Panikattacken leiden oder generell unter Klaustrophobie (Platzangst) können wir Ihnen bei der Kostenübernahme behilflich sein.

Informieren Sie sich unter Offener MRT

Was geschieht vor der Untersuchung?

Vorab wird in der Arztpraxis geklärt, ob der Patient Metallteile im Körper hat, wie zum Beispiel
• Zahnimplantate
• künstliche Gelenke
• chirurgische Nägel und Platten, die bei Knochenbrüchen verwendet werden
• Verhütungsspiralen
• künstliche Herzklappen
und ob diese aus magnetischen Materialien bestehen – was aber meistens nicht der Fall ist.

Ebenso können Tätowierungen Probleme bereiten, da die Tinte oft Eisen enthält. Dieses kann während der Untersuchung im MRT zur starken Erwärmung der Haut und daraus resultierenden Schwellungen und Schmerzen führen.
Manchmal ist es nötig, zur Verbesserung der Diagnostik ein gut verträgliches Kontrastmittel zu verabreichen, das direkt in eine Vene oder in ein zu untersuchendes Körperteil gegeben wird. Dann ist eine Aufklärung über mögliche Risiken und Nebenwirkungen der Kontrastmittelgabe erforderlich. Es müssen Risikofaktoren wie Allergien, Nieren- oder Schilddrüsenprobleme abgeklärt werden.

Direkt vor der Untersuchung müssen alle metallischen oder magnetischen Gegenstände wie Uhren, Schmuck, Kreditkarten etc. abgelegt werden. Auch Handys, Smartphones und mp3-Player sind nicht zugelassen und können sogar bei der Untersuchung Schaden nehmen.

Einsatzgebiete der Magnetresonanztomographie:

  • Gefäßerkrankungen wie Aneurysmen oder Gefäßverschlüsse
  • Erkrankungen des Zentralen Nervensystems, also von Gehirn und Rückenmark. Durch die MRT können Tumorerkrankungen, Durchblutungsstörungen, Entzündungen, Gefäßmissbildungen oder auch Multiple Sklerose nachgewiesen oder ausgeschlossen werden.
  • Erkrankungen von Wirbelsäule und Gelenken, so wie Bandscheibenvorfällen, Knochenentzündungen, versteckte Brüche, Meniskusverletzungen, Kreuzband- oder Sehnenverletzungen und auch Knochentumore.
  • Erkrankungen des Bauchraumes wie Nierenerkrankungen, Gebärmuttertumore, Leber- und Bauchspeicheldrüsentumore oder auch Dünndarmentzündungen
  • Knochenmarkserkrankungen wie Entzündungen oder Metastasen
  • Erkrankungen der Brust, hier erfolgt der Nachweis oder auch der Ausschluss eines Tumors, auch zur Verlaufskontrolle nach einer Brust-Operation wird die MRT hier eingesetzt.

Privatpatienten kriegen die Kosten der Vorsorgeuntersuchungen meist in voller Höhe von Ihrer Krankenversicherung erstattet. Die gesetzlichen Krankenkassen tragen die Kosten nur teilweise oder in begründeten Einzelfällen auf Anfrage.