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MRT des Knies im offenen MRT

Selbstzahlerkosten im offenen MRT (nativ) € 195,84

*einfacher Satz nach GOÄ

 

MRT Knie

Kniebeschwerden treten häufig nach Sportunfällen, durch Überbelastung oder wegen krankhafter Veränderungen auf. Ein MRT-Scan dieses Gelenk- und Gewebebereiches klärt die Ursachen genau ab. Je früher die Untersuchung stattfindet, umso effektiver kann den Schmerzen abgeholfen werden. Ebenso lassen sich ernsthafte Folgeschäden durch frühzeitiges medizinisches Gegenwirken reduzieren.

Ein MRT vom Knie bei Beschwerden rasch durchführen

Auf dem Knie, dem größten Gelenk im menschlichen Körper, lastet das überwiegende Körpergewicht. Starke Bänder stabilisieren das Gelenk, Knorpel und Meniskus federn wie Stoßdämpfer Belastungen ab. Menschen im Leistungssport oder unter starker beruflicher Belastung sind anfällig für Verschleiß und Erkrankungen all dieser Knie-Komponenten. Reißen die Bänder oder verschleißt das Gelenk, führt dies zu Bewegungseinschränkungen. Je früher also die Ursache für die Beschwerden gefunden wird, umso schneller und effektiver kann entgegengewirkt werden.

Ursachen mit dem MRT-Scan erkennen und Folgeschäden minimieren

Sportunfälle sind die häufigste Ursache für akute oder dauerhafte Kniebeschwerden. Mit einem MRT vom Knie ist präzise erkennbar, ob ein Kreuzbandriss vorliegt, eine entzündliche Erkrankung fortschreitet oder das Kniegelenk verschleißt. Sofern leichter behebbare Ursachen nicht zu finden sind, dient die Untersuchungsmethode des MRT auch zur Vorbereitung eines Gelenkersatzes. Für die Anpassung eines künstlichen Kniegelenks können anhand der Aufnahmen die richte Größe, Gelenkbeschaffenheit und Lage bestimmt werden. Ebenso lässt sich einem Frühstadium oder einer fortgeschrittenen Kniearthrose umso besser begegnen, je früher der Verschleiß erkannt und behandelt wird.

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Unsere Ärzte informieren Sie gerne.

Ablauf der Knie-Untersuchung im offenen MRT

Die Patienten liegen während der MRT-Untersuchung bequem auf einer Liege. Sie werden in einen geschlossenen Tunnel geschoben, in welchem schwache (unbedenkliche) Magnetstrahlen die Struktur und mögliche Veränderungen im Gewebe, Knorpel, den Bändern und Knochen des Knies präzise aufzeichnen. Patienten mit Platzangst können für das gleich exakte Untersuchungsergebnis im offenen MRT unter einem „Bügel“ liegen. Hier besteht jederzeit akustischer und visueller Kontakt zu den Untersuchungsassistenten. Bei Bedarf wird zur besseren Darstellung ein Kontrastmittel per Infusion verabreicht. Das Abbildungsergebnis verarbeitet ein Computer. Die Bilder werden zur Mitnahme durch die Patienten auf DVD gebrannt. Damit können Hausarzt und Fachärzte Ursachen erkennen und die optimale Therapiemaßnahme einleiten.

Was ist die Kernspintomographie (MRT)?

Wenn es an die Untersuchung des Körperinneren geht, ist für viele Erkrankungen eine Kernspintomographie – auch Magnetresonanztomographie oder MRT genannt – die beste Wahl für eine genaue Diagnostik.
Basis dieser Technik ist die Eigenschaft des Atomkerns, sich um seine eigene Achse zu drehen – daher der Begriff “Kernspin”. Dabei entsteht ein Magnetfeld. Durch den Einsatz von Magnetspulen und zusätzlichen Impulsen mit Radiowellen senden die Atomkerne des Körpers im MRT spezielle Signale aus. Da der Körper des Menschen zu einem Großteil aus Wasser besteht, kommen dabei die Wasserstoffkerne am häufigsten zum Einsatz und erscheinen auf dem Bild in verschiedenen Helligkeitsstufen. Die einzelnen Aufnahmen werden dann zu detaillierten Schnittbilder in hoher Auflösung zusammengesetzt. Diese bilden die Beschaffenheit des untersuchten Gewebes millimetergenau ab. Der Arzt kann aufgrund dieser Bilder Organ- und Gewebestrukturen erkennen, die genaue Lage von Tumoren bestimmen, die biochemische Umgebung beurteilen und den Operations- oder Behandlungsplan erstellen.

Patienten mit einem Herzschrittmacher dürfen nicht kernspintomographisch untersucht werden.

Gibt es beim MRT eine Strahlenbelastung wie beim CT?

Während die sogenannte Computertomographie (CT) mit starken Röntgenstrahlen arbeitet, werden beim MRT Magnetfelder und elektromagnetische Wellen verwendet. Der Körper ist also keiner schädigenden Strahlenbelastung wie beim CT ausgesetzt. Ebenso sind schädliche Nebenwirkungen bisher nicht bekannt, nicht einmal bei wiederholten Untersuchungen. Auch bei Kindern wird wegen der fehlenden Strahlenbelastung eher ein MRT empfohlen. Die Kernspintomographie dient auch der Diagnostik des Ungeborenen in der Schwangerschaft, lediglich in den ersten drei Monaten der Schwangerschaft wird empfohlen, eine Untersuchung durch die MRT eher vorsichtig einzusetzen.

Wo wird die Magnetresonanztomographie(MRT) angewendet?

Die MRT eignet sich gut, um einzelne Organe und Gewebe detailliert bildlich darzustellen, vor allem Teile des Körpers, die viel Wasser enthalten. Die Wirbelsäule, Gelenke, Bandscheiben und neurologische Erkrankungen des Rückenmarks sind typische Anwendungsgebiete. Wegen der hervorragenden Differenzierung verschiedener Weichteil-Qualitäten wird die MRT bei der Abklärung von Hirntumoren bevorzugt eingesetzt. Ebenso wird sie angewendet bei Tumoren, Entzündungen und Gefäßfehlbildungen von Leber, Niere, Milz, Bauchspeicheldrüse und Gallengängen. Mithilfe der MRT können Operationen präzise geplant werden. Die Aufnahmen dienen auch als Grundlage für den Behandlungsplan bei Strahlentherapien zur Krebsbehandlung.

Es gibt Patienten, bei denen eine Untersuchung im MRT nicht oder nur unter Einhaltung besonderer Vorsichtsmaßnahmen erfolgen darf. Dazu gehören beispielsweise Träger von Metallimplantaten, Metallclips oder Metallprothesen. Vor der Untersuchung erhalten Sie von uns einen Fragebogen, den Sie bitte so genau wie möglich ausfüllen, damit wir entscheiden können, ob eine MRT-Untersuchung gefahrlos möglich ist.

Patienten mit einem Herzschrittmacher dürfen nicht kernspintomographisch untersucht werden.

Der Ablauf einer MRT

Ein klassischer MRT-Scanner ist ein tunnelförmiger Magnet von ca. 60 cm Durchmesser. In diese enge Röhre wird der Patient für einen Zeitraum von einigen Minuten bis zu einer halben Stunde meist komplett liegend hineingeschoben.
Es ist wichtig, dass der Untersuchte während der Aufnahmen so still wie möglich liegt, weil schon kleinste Bewegungen das Ergebnis stark beeinflussen können.
Wenn das System anfängt zu arbeiten, sind mehr oder minder starke, rhythmische Klopf- und Brummgeräusche zu hören. Diese entstehen durch die Arbeitsweise der im Gerät verbauten Magnetfeldspulen.
Alle diese Dinge sind schon für einen psychisch stabilen Menschen wenig angenehm, aber für Menschen mit Platzangst (Klaustrophobie) kann diese Untersuchung eine große Herausforderung darstellen. Eine gründliche Aufklärung über die Wirkungsweise des Gerätes kann ängstlichen Patienten helfen, den Vorgang besser zu überstehen. Auch die Verabreichung eines Beruhigungsmittels kann Panikattacken vorbeugen. Außerdem besteht während der Untersuchungszeit eine Sprechverbindung mit dem medizinischen Personal und es gibt einen Notfallknopf. In schweren Fällen kann sogar eine kurze Vollnarkose gegeben werden.

Wenn Sie unter Panikattacken leiden oder generell unter Klaustrophobie (Platzangst) können wir Ihnen bei der Kostenübernahme behilflich sein.

Informieren Sie sich unter Offener MRT

Was geschieht vor der Untersuchung?

Vorab wird in der Arztpraxis geklärt, ob der Patient Metallteile im Körper hat, wie zum Beispiel
• Zahnimplantate
• künstliche Gelenke
• chirurgische Nägel und Platten, die bei Knochenbrüchen verwendet werden
• Verhütungsspiralen
• künstliche Herzklappen
und ob diese aus magnetischen Materialien bestehen – was aber meistens nicht der Fall ist.

Ebenso können Tätowierungen Probleme bereiten, da die Tinte oft Eisen enthält. Dieses kann während der Untersuchung im MRT zur starken Erwärmung der Haut und daraus resultierenden Schwellungen und Schmerzen führen.
Manchmal ist es nötig, zur Verbesserung der Diagnostik ein gut verträgliches Kontrastmittel zu verabreichen, das direkt in eine Vene oder in ein zu untersuchendes Körperteil gegeben wird. Dann ist eine Aufklärung über mögliche Risiken und Nebenwirkungen der Kontrastmittelgabe erforderlich. Es müssen Risikofaktoren wie Allergien, Nieren- oder Schilddrüsenprobleme abgeklärt werden.

Direkt vor der Untersuchung müssen alle metallischen oder magnetischen Gegenstände wie Uhren, Schmuck, Kreditkarten etc. abgelegt werden. Auch Handys, Smartphones und mp3-Player sind nicht zugelassen und können sogar bei der Untersuchung Schaden nehmen.

Einsatzgebiete der Magnetresonanztomographie:

  • Gefäßerkrankungen wie Aneurysmen oder Gefäßverschlüsse
  • Erkrankungen des Zentralen Nervensystems, also von Gehirn und Rückenmark. Durch die MRT können Tumorerkrankungen, Durchblutungsstörungen, Entzündungen, Gefäßmissbildungen oder auch Multiple Sklerose nachgewiesen oder ausgeschlossen werden.
  • Erkrankungen von Wirbelsäule und Gelenken, so wie Bandscheibenvorfällen, Knochenentzündungen, versteckte Brüche, Meniskusverletzungen, Kreuzband- oder Sehnenverletzungen und auch Knochentumore.
  • Erkrankungen des Bauchraumes wie Nierenerkrankungen, Gebärmuttertumore, Leber- und Bauchspeicheldrüsentumore oder auch Dünndarmentzündungen
  • Knochenmarkserkrankungen wie Entzündungen oder Metastasen
  • Erkrankungen der Brust, hier erfolgt der Nachweis oder auch der Ausschluss eines Tumors, auch zur Verlaufskontrolle nach einer Brust-Operation wird die MRT hier eingesetzt.

Privatpatienten kriegen die Kosten der Vorsorgeuntersuchungen meist in voller Höhe von Ihrer Krankenversicherung erstattet. Die gesetzlichen Krankenkassen tragen die Kosten nur teilweise oder in begründeten Einzelfällen auf Anfrage.