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MRT Untersuchung der Wirbelsäule  im offenen MRT

Selbstzahlerkosten im offenen MRT (nativ) € 249,47

*einfacher Satz nach GOÄ,

Ausgewählter Rückenbereich (HWS oder BWS oder LWS): € 249,47

 

MRT Rücken

Rückenschmerzen können vom Bewegungsapparat, den Wirbeln oder Wirbelkörpern, aber auch von Verspannungen der Rückenmuskulatur sowie den Bandscheiben ausgelöst werden. Ein MRT-Scan des Rückens klärt die genaue Ursache, so dass rasche Abhilfe durch therapeutische Maßnahmen möglich ist. Wichtig ist ein MRT so früh wie möglich, um bleibende Rückenschäden zu vermeiden und bestehende Beschwerden wirksam zu lindern.

MRT des Rückens bei akuten oder dauerhaften Rückenbeschwerden

Viele Menschen leben über einen langen Zeitraum unbehandelt mit Rückenschmerzen. Es gibt vor allem im Berufsleben die Meinung, Verspannungen oder Überlastung seien die Ursache für die Beschwerden, also kaum zu ändern. Jedoch mindern dauerhafte Schmerzen der Wirbelsäule physisch und psychisch die Lebensqualität Betroffener stark. Auch können plötzliche Rückenbeschwerden, ein Ausstrahlen in die Extremitäten, Taubheitsgefühle bis hin zu Bewegungseinschränkungen in diesem Bereich auch auf einen Knochen- oder Wirbelverschleiß, einen Bandscheibenvorfall oder entzündliche, fortschreitende Krankheitsprozesse hindeuten. Daher können erst mit der MRT-Untersuchung exakt der Sitz der Schmerzursache und die Art der Veränderungen bestimmt werden.

MRT-Scan zum Erkennen riskanter Veränderungen und zum Reduzieren möglicher Folgeschäden

Sehr viele Rückenbeschwerden können durch eine Physiotherapie, Sport oder ähnliche, muskelstärkende und -entspannende Therapien erfolgreich behoben werden. Jedoch können anhaltende Schmerzen auch ein Zeichen für rheumatische Erkrankungen der Gelenke oder Knochen oder Weichteile sein. Möglich ist ein krankhafter Knochenschwund (Osteoporose), auch der Wirbel und Wirbelkörper. Versagt der Rücken, sind Gehen oder auch nur Sitzen nicht mehr möglich. Daher sollte ein MRT vom Rücken nicht erst bei unerträglichen Beschwerden, sondern so früh wie möglich durchgeführt werden. Nur so kann Folgeschäden entgegengewirkt werden, und die Lebensqualität verbessert sich durch therapeutische Gegenmaßnahmen künftig wieder.

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Unsere Ärzte informieren Sie gerne.

Ablauf des MRT vom Rücken im offenen MRT

Patienten werden für den MRT-Scan des Rückens bequem hingelegt und mit der Liege in den MRT-Tunnel geschoben. In Fällen von Platzangst steht ein offenes MRT zur Verfügung, welches die nötigen Aufnahmen des Rückens ebenso präzise macht. Unbedenklich schwache Magnetfelder erkennen beim Scan Veränderungen im Rücken ab fünf Millimeter, sowohl der Wirbel und Wirbelkörper als auch des umliegenden Gewebes. Möglich sind MRT-Scans in Teilbereichen des Rückens oder ein kompletter Rückenscan. Die MRT-Aufnahmen werden an einem PC sofort verarbeitet und für die Patienten auf DVD gebrannt. Anhand der Bilder können Hausarzt oder weiterbehandelnde Fachärzte die Diagnose stellen und sofort Therapiemaßnahmen einleiten.

Was ist die Kernspintomographie (MRT)?

Wenn es an die Untersuchung des Körperinneren geht, ist für viele Erkrankungen eine Kernspintomographie – auch Magnetresonanztomographie oder MRT genannt – die beste Wahl für eine genaue Diagnostik.
Basis dieser Technik ist die Eigenschaft des Atomkerns, sich um seine eigene Achse zu drehen – daher der Begriff “Kernspin”. Dabei entsteht ein Magnetfeld. Durch den Einsatz von Magnetspulen und zusätzlichen Impulsen mit Radiowellen senden die Atomkerne des Körpers im MRT spezielle Signale aus. Da der Körper des Menschen zu einem Großteil aus Wasser besteht, kommen dabei die Wasserstoffkerne am häufigsten zum Einsatz und erscheinen auf dem Bild in verschiedenen Helligkeitsstufen. Die einzelnen Aufnahmen werden dann zu detaillierten Schnittbilder in hoher Auflösung zusammengesetzt. Diese bilden die Beschaffenheit des untersuchten Gewebes millimetergenau ab. Der Arzt kann aufgrund dieser Bilder Organ- und Gewebestrukturen erkennen, die genaue Lage von Tumoren bestimmen, die biochemische Umgebung beurteilen und den Operations- oder Behandlungsplan erstellen.

Patienten mit einem Herzschrittmacher dürfen nicht kernspintomographisch untersucht werden.

Gibt es beim MRT eine Strahlenbelastung wie beim CT?

Während die sogenannte Computertomographie (CT) mit starken Röntgenstrahlen arbeitet, werden beim MRT Magnetfelder und elektromagnetische Wellen verwendet. Der Körper ist also keiner schädigenden Strahlenbelastung wie beim CT ausgesetzt. Ebenso sind schädliche Nebenwirkungen bisher nicht bekannt, nicht einmal bei wiederholten Untersuchungen. Auch bei Kindern wird wegen der fehlenden Strahlenbelastung eher ein MRT empfohlen. Die Kernspintomographie dient auch der Diagnostik des Ungeborenen in der Schwangerschaft, lediglich in den ersten drei Monaten der Schwangerschaft wird empfohlen, eine Untersuchung durch die MRT eher vorsichtig einzusetzen.

Wo wird die Magnetresonanztomographie(MRT) angewendet?

Die MRT eignet sich gut, um einzelne Organe und Gewebe detailliert bildlich darzustellen, vor allem Teile des Körpers, die viel Wasser enthalten. Die Wirbelsäule, Gelenke, Bandscheiben und neurologische Erkrankungen des Rückenmarks sind typische Anwendungsgebiete. Wegen der hervorragenden Differenzierung verschiedener Weichteil-Qualitäten wird die MRT bei der Abklärung von Hirntumoren bevorzugt eingesetzt. Ebenso wird sie angewendet bei Tumoren, Entzündungen und Gefäßfehlbildungen von Leber, Niere, Milz, Bauchspeicheldrüse und Gallengängen. Mithilfe der MRT können Operationen präzise geplant werden. Die Aufnahmen dienen auch als Grundlage für den Behandlungsplan bei Strahlentherapien zur Krebsbehandlung.

Es gibt Patienten, bei denen eine Untersuchung im MRT nicht oder nur unter Einhaltung besonderer Vorsichtsmaßnahmen erfolgen darf. Dazu gehören beispielsweise Träger von Metallimplantaten, Metallclips oder Metallprothesen. Vor der Untersuchung erhalten Sie von uns einen Fragebogen, den Sie bitte so genau wie möglich ausfüllen, damit wir entscheiden können, ob eine MRT-Untersuchung gefahrlos möglich ist.

Patienten mit einem Herzschrittmacher dürfen nicht kernspintomographisch untersucht werden.

Der Ablauf einer MRT

Ein klassischer MRT-Scanner ist ein tunnelförmiger Magnet von ca. 60 cm Durchmesser. In diese enge Röhre wird der Patient für einen Zeitraum von einigen Minuten bis zu einer halben Stunde meist komplett liegend hineingeschoben.
Es ist wichtig, dass der Untersuchte während der Aufnahmen so still wie möglich liegt, weil schon kleinste Bewegungen das Ergebnis stark beeinflussen können.
Wenn das System anfängt zu arbeiten, sind mehr oder minder starke, rhythmische Klopf- und Brummgeräusche zu hören. Diese entstehen durch die Arbeitsweise der im Gerät verbauten Magnetfeldspulen.
Alle diese Dinge sind schon für einen psychisch stabilen Menschen wenig angenehm, aber für Menschen mit Platzangst (Klaustrophobie) kann diese Untersuchung eine große Herausforderung darstellen. Eine gründliche Aufklärung über die Wirkungsweise des Gerätes kann ängstlichen Patienten helfen, den Vorgang besser zu überstehen. Auch die Verabreichung eines Beruhigungsmittels kann Panikattacken vorbeugen. Außerdem besteht während der Untersuchungszeit eine Sprechverbindung mit dem medizinischen Personal und es gibt einen Notfallknopf. In schweren Fällen kann sogar eine kurze Vollnarkose gegeben werden.

Wenn Sie unter Panikattacken leiden oder generell unter Klaustrophobie (Platzangst) können wir Ihnen bei der Kostenübernahme behilflich sein.

Informieren Sie sich unter Offener MRT

Was geschieht vor der Untersuchung?

Vorab wird in der Arztpraxis geklärt, ob der Patient Metallteile im Körper hat, wie zum Beispiel
• Zahnimplantate
• künstliche Gelenke
• chirurgische Nägel und Platten, die bei Knochenbrüchen verwendet werden
• Verhütungsspiralen
• künstliche Herzklappen
und ob diese aus magnetischen Materialien bestehen – was aber meistens nicht der Fall ist.

Ebenso können Tätowierungen Probleme bereiten, da die Tinte oft Eisen enthält. Dieses kann während der Untersuchung im MRT zur starken Erwärmung der Haut und daraus resultierenden Schwellungen und Schmerzen führen.
Manchmal ist es nötig, zur Verbesserung der Diagnostik ein gut verträgliches Kontrastmittel zu verabreichen, das direkt in eine Vene oder in ein zu untersuchendes Körperteil gegeben wird. Dann ist eine Aufklärung über mögliche Risiken und Nebenwirkungen der Kontrastmittelgabe erforderlich. Es müssen Risikofaktoren wie Allergien, Nieren- oder Schilddrüsenprobleme abgeklärt werden.

Direkt vor der Untersuchung müssen alle metallischen oder magnetischen Gegenstände wie Uhren, Schmuck, Kreditkarten etc. abgelegt werden. Auch Handys, Smartphones und mp3-Player sind nicht zugelassen und können sogar bei der Untersuchung Schaden nehmen.

Einsatzgebiete der Magnetresonanztomographie:

  • Gefäßerkrankungen wie Aneurysmen oder Gefäßverschlüsse
  • Erkrankungen des Zentralen Nervensystems, also von Gehirn und Rückenmark. Durch die MRT können Tumorerkrankungen, Durchblutungsstörungen, Entzündungen, Gefäßmissbildungen oder auch Multiple Sklerose nachgewiesen oder ausgeschlossen werden.
  • Erkrankungen von Wirbelsäule und Gelenken, so wie Bandscheibenvorfällen, Knochenentzündungen, versteckte Brüche, Meniskusverletzungen, Kreuzband- oder Sehnenverletzungen und auch Knochentumore.
  • Erkrankungen des Bauchraumes wie Nierenerkrankungen, Gebärmuttertumore, Leber- und Bauchspeicheldrüsentumore oder auch Dünndarmentzündungen
  • Knochenmarkserkrankungen wie Entzündungen oder Metastasen
  • Erkrankungen der Brust, hier erfolgt der Nachweis oder auch der Ausschluss eines Tumors, auch zur Verlaufskontrolle nach einer Brust-Operation wird die MRT hier eingesetzt.

Privatpatienten kriegen die Kosten der Vorsorgeuntersuchungen meist in voller Höhe von Ihrer Krankenversicherung erstattet. Die gesetzlichen Krankenkassen tragen die Kosten nur teilweise oder in begründeten Einzelfällen auf Anfrage.