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Periradikuläre Therapie (PRT oder CT-gesteuerte Mikrotherapie)

Selbstzahlerkosten im CT € 283,71*

*einfacher Satz nach GOÄ, 3 Behandlungen

Die Computergesteuerte Mikrotherapie ist ein Verfahren zur lokalen Behandlung von Schmerzen, insbesondere der Wirbelsäule. Unter computertomographischer Kontrolle wird eine Injektionsnadel gezielt an die schmerzauslösende Struktur gefüht und ein Schmerzmedikament appliziert. Es handelt sich um eine risikoarme, minimal-invasive Methode.

Anwendung

Die Behandlung wird bevorzugt bei chronischen Schmerzzuständen der Hals- und Lendenwirbelsäule angewandt, welche durch Verschleisserscheinungen verursacht werden. Sie ist insbesondere dann sinnvoll, wenn eine medikamentöse Therapie oder Krankengymnastik nicht ansprechen.

Folgende Wirbelsäulenerkrankungen können hiermit behandelt werden:

  • Akute Bandscheibenvorfälle (als Alternative zu einer Bandscheibenoperation)
  • Nervenwurzelreizungen (ua durch Narbengewebe nach Operationen)
  • Spinalkanalstenosen
  • Degenerative Gelenkschäden (Facettensyndrome)

Durchführung

Die Mikrotherapie setzt die Computertomographie als Navigationshilfe zur exakten Behandlung ein. Unter CT-Kontrolle wird eine spezielle Nadel zielgenau an die schmerzhaften Strukturen geführt. Ein Kortisonpräparat sowie ein schmerzstillendes Medikament (Lokalanästhetikum) werden eingespritzt. Hierdurch werden die Schmerzen häufig deutlich gelindert und bestenfalls vollständig beseitigt. Wir bieten nicht nur Infiltrationen der Facettengelenke und periradikuläre Therapien der Nervenwurzeln, sondern auch epidurale Injektionen des Wirbelkanals an.

Vorteile

Die CT-Führung erlaubt eine punktgenaue Applikation der Medikamente, sodass für eine effektive Therapie nur eine geringe Medikamentendosis notwendig ist. Systemische Nebenwirkungen, die den Gesamtkörper betreffen, sind deshalb selten. Zudem sind Komplikationen wie Gefäß- oder Nervenverletzungen durch die computertomographische Kontrolle nahezu ausgeschlossen. Nach Abschluss der Therapie sind nach unserer Erfahrung etwa 70 % der Patienten beschwerdefrei.

Der Eingriff wird ambulant durchgeführt und im Regelfall bis zu fünf Mal wiederholt.

Die gesamte Behandlung dauert ca. 10 bis 20 Minuten. Sie sollten nach der Behandlung noch mindestens 30 Minuten zur Überwachung in der Praxis bleiben und dürfen nicht am Straßenverkehr teilnehmen. Die Kosten werden von der gesetzlichen Krankenkasse vollständig übernommen, wenn eine Überweisung vom Schmerztherapeuten vorliegt.

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Einsatzgebiete Periradikuläre Therapie

Generell ist ein Einsatz der periradikulären Therapie bei allen Krankheitsbildern möglich, die dazu führen, dass Nerven des Rückenmarks einer schmerzhaften Reizung ausgesetzt sind.

  • Bandscheibenvorfälle
  • Einengung des Wirbelkanals, bekannt als Stenose
  • Bandscheibenverwölbungen
  • Ischias-Beschwerden
  • Schulter-Arm-Beschwerden
  • Akute oder auch chronische Lendenschmerzen, besser bekannt als Hexenschuss
  • Degenerative Wirbelsäulenerkrankungen
  • Facettensyndrom
  • Postnukleotomie-Syndrom (tritt nach Bandscheibenoperation auf)